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8. Deutscher
Weiterbildungstag
am 24. März 2021

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Künftige Qualifizierungsbedarfe im Fokus: BA und DWT arbeiten zusammen

Digitalisierungs-Workshop im Hasso-Plattner Institut in Potsdam
Thomas Friedrich, Zentrale der Bundesagentur für Arbeit, beim Workshop im Hasso-Plattner-Institut

Deutscher Weiterbildungstag e.V. arbeitet am Strategieprojekt der Bundesagentur für Arbeit zur Ermittlung künftiger Qualifizierungsbedarfe mit.

Den Grundstein für die Beteiligung des Deutschen Weiterbildungstages am Strategieprojekt der BA legte die Veranstaltung am 24.09.2018 mit der Bundesagentur für Arbeit (BA), die im Rahmen des 7. Deutschen Weiterbildungstages (DWT) in Potsdam stattfand. Vordenkerinnen und Vordenker, Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Wissenschaft, Politik und öffentlichem Leben sowie  Personalexpertinnen und -experten arbeiteten gemeinsam mit den gastgebenden Organisationen erforderliche Basiskompetenzen von Arbeitsuchenden zur Digitalisierung und Mediennutzung heraus. Über den Workshop

Aufbauend auf den guten Erfahrungen fand am 07. Februar 2020 zwischen dem DWT und der BA in Nürnberg ein weiteres Meeting statt. Ziel dieses Projektes ist es, die Beteiligung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern kleiner und mittelständischer Unternehmen an Weiterbildungsmaßnahmen zu erhöhen.

Schwerpunkt ist es, diese Beschäftigten stärker in den Fokus von Qualifizierungsmaßnahmen zu rücken und ihre Beteiligung daran auszuweiten. Hierzu wurde in einem Design-Thinking-Prozess die Problemstellung geschärft. In Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- und Bildungsträgerinterviews wurde hinterfragt, welche Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zur Formulierung von Qualifizierungsbedarfen notwendig sind, um Qualifizierungen künftig besser zu realisieren.

Das Ergebnis ist zum einen, dass die Transparenz der Bildungsbedarfe bezüglich der Fragen von Inhalt, Zeit, Ort, Qualität und Methodik verbessert werden müssen. Andererseits müssen Weiterbildungsträger und Arbeitgeber die Wirtschaftlichkeit beurteilen können, die mit dem Weiterbildungsbedarf und den Bedingungen verbunden sind.

Zur Veröffentlichung der Qualifizierungsbedarfe und als Möglichkeit hierauf zu antworten (beides anonym) soll ein Portal auf der jeweils lokalen Webseite der BA platziert werden. Hier wollen die Verantwortlichen die Nachfrageseite mit der Angebotsseite inhaltsorientiert zusammenbringen.

Die Beteiligung der regionalen Träger erfolgt jedoch schon zeitnah bzw. ist bereits durch die BA Bautzen anhand der Trägerdaten aus Kursnet und regionalen Datenbanken erfolgt. Geplant ist es, 15 Qualifizierungsbedarfe von Unternehmen zu ermitteln. Hierfür gehen die Beschäftigten des Arbeitgeber-Services der Bundesagentur in Bautzen wie gewohnt auf Unternehmen zu, mit dem Ziel, die Transparenz der Qualifizierungsanforderungen mit den Unternehmen als Grundlage der Bedarfserfassung zu erarbeiten.

Auf die ausschließliche Betrachtung AZAV-zertifizierter Maßnahmen wird zugunsten von konkreten Inhalten verzichtet. Die Finanzierungsunterstützung durch die Bundesagentur für Arbeit ist nicht ausschlaggebend für die Arbeitgeber, die in den Interviews als Partner zur Verfügung standen.

Weitere Informationen zur Pilotphase wird es überregional wieder zum Ende des vierten Quartals geben, wenn erste Ergebnisse vorliegen.

Björn Glock