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Globalisierung und gesellschaftlicher Zusammenhalt

Die Globalisierung schlägt zurück

oder: Warum wir uns in einem reichen Land um den gesellschaftlichen
Zusammenhalt sorgen müssen

»Lange schien es, als ähnele die Globalisierung jenem Dschagannath-Wagen, der steuerungslos dahinrast und alles zermalmt, was sich ihm in den Weg stellt. Anpassung lautete das Zauberwort für alle Gesellschaften, die zumindest versuchen wollten, die Richtung des Wandels zu beeinflussen. Dafür mussten die Gesellschaften, so jedenfalls die Botschaft der Globalisierungsbefürworter, Opfer bringen: Deregulierung der Finanzmärkte, Agenda 2010, Hartz-Gesetze, Niedriglohnsektor, Rentenreform, Privatisierung von Weiterbildung und vieles andere mehr.

Doch spätestens seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise wissen wir: der Dschagannath-Wagen ist entgleist. In anderen Worten, die Globalisierung ist repulsiv geworden. Das heißt sie erzeugt gegenläufige Wirkungen, die nun auf die verursachenden altindustriellen Zentren zurückschlagen«, schreibt Prof. Dr. Klaus Dörre von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Soziologie, Lehrstuhl für Arbeits-, Wirtschafts- und Industriesoziologie. In seinem Beitrag für den jetzt veröffentlichten BBB-Info-Brief April 2018 setzt er sich mit den Folgen der Globalisierung auseinander und erklärt, warum Bildung wieder zu einem öffentlichen Gut werden muss, das für alle erschwingbar ist.

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Die Globalisierung schlägt zurück

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