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15.01.2007 |

Bundesagentur für Arbeit: Berufliche Weiterbildung ist das »erfolgreichste Instrument«

Aktuelle Förderstatistik der Bundesagentur für Arbeit belegt hohe Wirksamkeit der beruflichen Bildung bei der Vermeidung von Arbeitslosigkeit

Die berufliche Weiterbildung ist das erfolgreichste Instrument der arbeitsmarktpolitischen Förderung! Das ist das Ergebnis einer am 15. Januar 2007 von der Bundesagentur für Arbeit (BA) vorgelegten Förderstatistik, die erstmals darüber Auskunft gibt, wie sich die verschiedenen arbeitsmarktpolitischen Fördermaßnahmen für Alg II-Empfänger auswirken.

Ausgewertet wurden die so genannten Eingliederungs- und Verbleibsquoten, die erfassen, wie viele der geförderten Alg II-Empfänger ein halbes Jahr nach Ende ihrer Fördermaßnahme nicht mehr arbeitslos sind. Berücksichtigt wurde der Zeitraum von Mai 2005 bis April 2006.

Über die Hälfte der Teilnehmer an Weiterbildungsmaßnahmen – 54% – war sechs Monate danach nicht mehr arbeitslos (Rechtskreis SGB II). Die Eingliederungsquote für Teilnehmer an Maßnahmen beruflicher Weiterbildung im Rechtskreis SGB III betrug 51,1%. Beide Werte liegen rund 10 Prozent über den Zahlen des Vorjahres. "Unter den Arbeitsmarktinstrumenten im Bereich ‚Chancen auf dem 1. Arbeitsmarkt verbessern’“, so konstatiert die Bundesagentur für Arbeit, „ist die berufliche Weiterbildung in beiden Rechtskreisen das erfolgreichste Instrument." Das Ziel, Arbeitslosigkeit zu vermeiden, werde damit in hohem Maße erreicht.

Die erfreulichen Ergebnisse der aktuellen BA-Statistik setzen den anhaltend positiven Trend in der Bewertung der Beruflichen Weiterbildung als arbeitsmarktpolitisches Instrument fort. Bereits der Prüfbericht des Bundesarbeitsministeriums über die Wirksamkeit der Instrumente der so genannten Hartz-Gesetze, hatte der beruflichen Weiterbildung bescheinigt, eines der wenigen erfolgreichen Instrumente der so genannten Hartz-Gesetze zu sein. Er wurde in der letzten Sitzung des Bundeskabinetts im Jahr 2006 am 20.12.2006 vorgelegt.

Weitere Details aus der Förderstatistik der Bundesagentur für Arbeit finden Sie hier

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