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13.06.2007 |

Bildungsministerin Schavan sendet ein »positives Signal« an den Deutschen Weiterbildungstag

Weiterbildung soll in Deutschland einen deutlich höheren Stellenwert erhalten/ Konzeption »Weiterbildungssparen« im Kabinett gebilligt/ Ministerin Schavan: »erfreulich, dass der Weiterbildungstag den Stellenwert von Lebenslangem Lernen in die Öffentlichkeit rückt«

Die Weiterbildung soll in Deutschland einen deutlich höheren Stellenwert bekommen: Als ein positives Signal »auch im Hinblick auf den 1. Deutschen Weiterbildungstag, der an diesem Freitag begangen wird« hat Bundesbildungsministerin Annette  Schavan heute das Weiterbildungssparen bewertet. Das Bundeskabinett stimmte der von Schavan vorgelegten Konzeption des »Weiterbildungssparens« heute zu.

»Die Bundesregierung gibt einen Ansporn, damit mehr Menschen die Chancen der Weiterbildung aufgreifen. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung beschlossen, durch einen finanziellen Anreiz zur Weiterbildungsteilnahme zu motivieren, denn die Investition in die eigene Qualifikation ist die beste Anlage«, sagte Annette Schavan. Für die Anlaufphase von drei Jahren stehen 45 Millionen Euro zur Verfügung.

Es sei »sehr erfreulich«, so Frau Schavan weiter, dass mit diesem Weiterbildungstag unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten der hohe Stellenwert von Lebenslangem Lernen ins Licht der Öffentlichkeit rückt. Weiterbildung berge enorme Wachstumspotenziale in sich. Mit dem Weiterbildungssparen gebe der Bund einen entscheidenden Anstoß, diese Potenziale auch zu nutzen und zu fördern, so Schavan: »Mehr Weiterbildung hat positive Auswirkungen auf allen Ebenen. Individuell werden Beschäftigungs- und Einkommenschancen verbessert. Die Betriebe profitieren durch stetig weiter Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und schließlich sind für die Volkswirtschaft Lebensbegleitendes Lernen und Weiterbildung wichtige Bausteine für ökonomischen Erfolg und soziale Sicherheit.«

Die Eckpunkte zum Weiterbildungssparen beruhen auf dem im Auftrag des Bundesbildungsministeriums entwickelten Modellvorschlag der Experten Bert Rürup und Dieter Dohmen. Demnach wird es drei Instrumente geben, mit deren Hilfe vor allem Personen mit niedrigem und mittlerem Einkommen Weiterbildungsmaßnahmen finanzieren können. Diese erhalten eine staatliche Weiterbildungsprämie in Höhe von bis zu 154 Euro, sofern sie den gleichen Betrag der Teilnahmegebühr bezahlen. Als weitere Instrumente sind Darlehen für die Weiterbildung und die vorzeitige Entnahmemöglichkeit aus dem Ansparguthaben der vermögenswirksamen Leistungen vorgesehen. Durch die drei Komponenten wird Unterstützung für jeden Finanzierungsbedarf in der beruflichen Weiterbildung möglich. Das Angebot soll unbürokratisch und mit begleitender Beratung ab Sommer 2008 in Deutschland erhältlich sein.


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