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20.08.2012 |

Bundestagspräsident Lammert warnt politische Bildung vor einseitiger Konzentration aufs Internet

Lammert hält Grundsatzrede zur politischen Bildung aus Anlass des Jubiläums der 40-jährigen Bestehens des Bildungswerkes der Konrad Adenauer Stiftung in Dortmund

Bereits im Juni fei­erte das das Bildungswerk der Konrad Adenauer Stiftung (KAS) in Dort­mund sein 40-jährigen Beste­hen. Bun­des­tags­prä­si­dent Prof. Dr. Nor­bert Lam­mert, zugleich stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der Kon­rad Ade­nauer Stif­tung, hob in sei­ner Fest­rede den Stel­len­wert der poli­ti­schen Bil­dung her­vor. Poli­ti­sche Bil­dung habe den Auf­trag, den Zusam­men­hang zwi­schen Volks­sou­ve­rä­ni­tät auf der einen und reprä­sen­ta­ti­ver Demo­kra­tie auf der ande­ren Seite zu vermitteln.

Ins­be­son­dere die For­de­rung nach einem Mehr an Ple­bis­zi­ten müsste in all ihrer Kom­ple­xi­tät durch poli­ti­sche Bil­dungs­an­ge­bote mehr­di­men­sio­nal auf­ge­ar­bei­tet wer­den, sagte Lam­mert. Zudem habe poli­ti­sche Bil­dung unbe­dingt deut­lich zu machen, dass es für eine Demo­kra­tie ein »Güte­test« sei, »inwie­weit es jen­seits der Mehr­heits­rechte auch Min­der­hei­ten­rechte gibt. Das sind näm­lich Ant­wor­ten, die Par­teien ungern vermitteln«, kritisierte Lam­mert. Die Zukunft der poli­ti­schen Bil­dung sei, so Lam­mert, kei­nes­wegs ein­fach. Die Revo­lu­tio­nie­rung der Infor­ma­ti­ons­ver­brei­tung durch neue Medien stelle die Trä­ger vor schwie­rige Her­aus­for­de­run­gen. Er warnte jedoch davor, dar­aus den sei­ner Mei­nung nach fal­schen Schluss zu zie­hen, künf­tig poli­ti­sche Bil­dung nur noch über das Inter­net anzu­bie­ten. »Das ist nicht der Königs­weg zur Akti­vie­rung poli­ti­schen Inter­es­ses«, sagte der CDU-Politiker. 

 

Quelle und mehr: KAS

 

 

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