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19.06.2010 |

IB startet die Kampagne »Wir fördern Zukunft« und bietet Hilfe gegen Fachkräftemangel an

Der Internationale Bund will sich künftig in großem Rahmen an den Initiativen der Bundesregierung zur frühen Berufsorientierung von Schülern an zahlreichen Orten beteiligen/ IB-Präsident Köbele warnt vor MIttelkürzungen bei der Bundesagentur für Arbeit

Frankfurt/M. - Der Internationale Bund (IB) hat den Start einer neuen Kampagne zur Integration junger Menschen in den Ausbildungsmarkt angekündigt: »Wir fördern Zukunft – Integration durch Bildung«. Ziel der Kampagne ist es, Jugendliche mit Förderbedarf in den Arbeitsmarkt zu integrieren, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken und den Jugendlichen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Deutschland drohe in den kommenden Jahren ein dramatischer Fachkräftemangel, wenn es nicht gelänge, mehr junge Menschen in die Gesellschaft zu integrieren. »Schätzungen gehen davon aus«, so der IB, »dass der deutschen Wirtschaft in zehn Jahren zwei Millionen Arbeitskräfte fehlen werden«. Trotz dieser Prognosen seien derzeit 80.000 junge Menschen ohne Ausbildungsplatz.

Der IB – einer der Veranstalter des Deutschen Weiterbildungstages – wird sich künftig in großem Rahmen an den Initiativen der Bundesregierung zur frühen Berufsorientierung von Schülern an zahlreichen Orten beteiligen. So werden beispielsweise in Kompetenz- und Potenzialanalysen die Stärken und Schwächen der jungen Menschen festgestellt. Damit erhalten Jugendliche ab dem 7. Schuljahr die Möglichkeit, verschiedene Berufe konkret und praktisch kennenzulernen, womit teure und oft unnötige Ausbildungsabbrüche vermieden werden könnten. »So hilft der IB vor allem auch kleinen und mittleren Unternehmen«, erläuterte IB-Vorstandsvorsitzender Werner Sigmund, »fähige, geeignete und motivierte Mitarbeiter und Auszubildende zu finden. Bei vielen von ihnen hätte es früher noch geheißen, sie seien nicht arbeits- oder ausbildungsfähig sind. Wir beweisen, dass das nicht stimmt«, so Sigmund. Der IB werde diese Angebote künftig noch weiter ausbauen.

Gleichzeitig warnte IB-Präsident Bruno W. Köbele die Bundesregierung davor, wie geplant bei den Mitteln für die Bundesagentur für Arbeit zu sparen. Hier in den nächsten Jahren bis zu 10 Milliarden Euro weniger ausgeben zu wollen, so Köbele, hieße, auf wichtige arbeitsmarktpolitische Instrumente zur Förderung der Jugend zu verzichten. Damit würde die Zukunft unseres Landes gefährdet.

Der Internationale Bund (IB) ist einer der großen Anbieter der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Mehr als 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen in 700 Einrichtungen an 300 Orten jährlich über 350.000 Jugendliche und Erwachsene. Sie helfen bei der persönlichen und beruflichen Lebensplanung mit zahlreichen Dienstleistungen und Serviceangeboten, darunter Weiterbildung und berufliche Qualifikation.

Mehr dazu:
http://www.internationaler-bund.de/index.php?id=13006

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