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18.01.206 | News

Davos 2016 ganz im Zeichen der Digitalisierung: Fünf Millionen Jobs weniger – Aus- und Weiterbildung als Strategie für den Wandel

Aktuelle Studie des Weltwirtschaftsforums in Davos: Fünf Millionen Arbeitsplätze fallen durch »Industrie 4.0« weg/ Strategien zur Bewältigung sind vor allem eine »langfristig bessere Aus- und Weiterbildung der Belegschaft«

Das diesjährige Weltwirtschaftsforum in Davos (World Economic Forum/WEF) vom 20. bis 23. Januar 2016 stand ganz im Zeichen der Digitalisierung. Gleich zu Beginn des internationalen Spitzentreffens der Wirtschaft sorgte WEF-Gründer Klaus Schwab für einen Paukenschlag. Laut einer Studie des WEF, für die rund 350 Personalchefs der weltweit größten Konzerne befragt wurden, fallen bis Ende 2020 fünf Millionen Arbeitsplätze durch die »vierte industrielle Revolution« weg.

Industrie 4.0 führe zu deutlich mehr Arbeitsplatzverlusten als zu neuen Beschäftigungsmöglichkeiten, so die am 18. Januar 2016 veröffentlichte Studie. Schlüsseltechniken wie Maschinenlernen, Künstliche Intelligenz, Robotik, Nano- und Biotechnik oder 3D-Druck führten zu gewaltigen Umbrüchen nicht nur der Geschäftsmodelle, sondern auch in den Arbeitsmärkten.

Es sei davon auszugehen, dass im untersuchten Zeitraum bis zu 7,1 Millionen Arbeitsplätze wegbrechen könnten. Dies beziehe sich weniger auf Fabriken als vielmehr auf Bürojobs etwa im Gesundheits-, Energie- und Finanzsektor. Dem stünden rund 2,1 Millionen neu geschaffene Jobs gegenüber. Diese entstünden vor allem im Sektor Informations- und Kommunikationstechnik, aber auch in der bereits gebeutelten Medien- und Unterhaltungsbranche.

Strategie für den Wandel: »bessere Aus- und Weiterbildung der Belegschaft«

Frauen seien von dem Wandel besonders negativ betroffen. Dies hänge teils damit zusammen, dass sie in den »Arbeitsplatzfamilien« mit den größten Zuwächsen rund um Computer- und Mathematikanwendungen noch immer unterrepräsentiert seien. Als Strategie, um mit den neuen Arbeitsbedingungen am besten fertig zu werden, sehen die meisten Manager langfristig eine bessere Aus- und Weiterbildung der Belegschaft. Kurzzeit- oder »virtuelle« Klickarbeiter erachteten sie nicht als angemessene Lösung.

Zum 46. Jahrestreffen des World Economic Forum kamen rund 2.500 Teilnehmer, darunter mehr als 40 Staats- und Regierungschefs.

Zur Original-Studie des WEF: http://reports.weforum.org/future-of-jobs-2016/

Quelle: Heise online

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