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27.02.2008 |

»Berliner Erklärung« im Bundesbildungsministerium übergeben

Repräsentanten des »Deutschen Weiterbildungstages« übergeben Unterschriften

Vertreter der Veranstalter des »Deutschen Weiterbildungstages« hatten am 27. Februar 2008 im Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin die Möglichkeit,  die beim 1. Deutschen Weiterbildungstag 2007 gesammelten Unterschriften unter die »Berliner Erklärung zur Weiterbildung« persönlich zu übergeben.

Die vierköpfige Delegation, bestehend aus dem BBB-Vorsitzenden Rudolf Helfrich und seinem Stellvertreter Siegfried Schmauder sowie dem Verbandsdirektor des DVV, Ulrich Aengenvoort, und seiner Vertreterin Gundula Frieling, wurde vom Parlamentarischen Staatssekretär Andreas Storm empfangen.

Die »Berliner Erklärung zur Weiterbildung« wurde am 15. Juni 2007 aus Anlass des 1. Deutschen Weiterbildungstages veröffentlicht. »Lebenslanges Lernen und Weiterbildung werden für die Menschen immer wichtiger«, heißt es darin. Doch obwohl dies unbestritten sei, wurden von Bund, Ländern und Kommunen – wie z.B. bei der Bundesagentur für Arbeit – Mittel dafür gekürzt. »Dadurch ist unser Weiterbildungssystem im europäischen Vergleich noch weiter zurückgefallen.« Bund, Länder und Kommunen, Unternehmen, Gewerkschaften und Kirchen »zu einer Weiterbildungsoffensive aufgerufen«.

Konkrete Forderungen der »Berliner Erklärung« sind u.a.:
» verbesserte Weiterbildungsangebote für Migrantinnen und Migranten
»  mehr Weiterbildungsmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmerinnen und
    Arbeitnehmer und Senioren
»  eine zweite Chance durch Weiterbildung für Menschen ohne Schul-
    Abschluss, ohne Ausbildung oder Arbeit sowie für Analphabeten
»  bundeseinheitliche, gesetzliche Rahmenbedingungen für die Weiter-
    bildung sowie klare Regelungen der Finanzierung von Bildungs-
    maßnahmen
»  mehr Investitionen von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, um mit
    dem rasanten technologischen Wandel Schritt zu halten und die
    Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu sichern
 

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