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05.07.2008 |

GRÜNE: »Weiterbildungstag als Auftakt einer wirklichen Offensive in der Bildungs- und Weiterbildungspolitik«

GRÜNE sehen Potenziale des Deutschen Weiterbildungstages/ Diskussion zum Abschluss der grünen Weiterbildungstour mit Renate Künast, Priska Hinz, Rita Süssmuth und Gerhard Bosch
Berlin. »Der Deutsche Weiterbildungstag kann der Auftakt einer wirklichen Offensive in der Bildungs- und Weiterbildungspolitik sein.« Das erklärte Priska Hinz, bildungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Berliner Paul-Löbe-Haus des Bundestages. »Er kann die Widersprüche zwischen Reden und Handeln in der Weiterbildungspolitik öffentlich machen und die Politik zum Handeln zwingen«, so die Grünen-Politikerin weiter.

Unter dem Motto »Potenziale nutzen – Weiterbildung stärken« diskutierten in Berlin neben Priska Hinz auch Renate Künast, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Prof. Dr. Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Volkshochschulverbandes sowie Prof. Dr. Gerhard Bosch, Direktor des Instituts für Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg-Essen über veränderte Strukturen und Finanzierungswege für mehr Weiterbildung. Im Mittelpunkt des Meinungsaustausches stand die Frage, was die Politik tun kann, um die Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland zu verbessern und wie bisher unterrepräsentierte Gruppen besser mit Weiterbildungsangeboten erreicht werden können. Eingeladen zu der Veranstaltung waren auch die Veranstalter des Deutschen Weiterbildungstages. Sie wurden von Horst Palik, dem neuen Geschäftsführer des Bildungsverbandes BBB, vertreten.

Die Diskussion im Paul-Löbe-Haus bildete den Abschluss einer »Weiterbildungstour«, zu der sich unter dem Motto »Weiter bilden – weiter kommen!» grüne (Weiter-)Bildungspolitiker/innen aufgemacht hatten, um an verschieden Orten Deutschlands zu erfahren, wie eine »weiterbildungsaktive Gesellschaft Wirklichkeit werden kann«. Nach 7 Stationen, unter anderem in Hamburg, Stuttgart, Bielefeld, Hessen oder Dresden, endete die rund einjährige Tour vorerst in Berlin. Hier besuchten Priska Hinz und Renate Künast zum Abschluss Projekte mit speziellen Weiterbildungs- und Beratungsangeboten für Frauen und Migrantinnen.

ph/hp

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